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Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung

80 Millionen Menschen auf der Flucht

Du, deine Kinder, deine Eltern, deine Nachbarn, ich und meine Familie, unsere Freundinnen und Freunde. 80 Millionen Menschen: das entspricht fast der Einwohnerzahl Deutschlands.
Sie fliehen vor Krieg, Terror, Hunger, Hoffnungslosigkeit und immer häufiger vor Klimakatastrophen.

Unermessliches Leid

Das Leid der Menschen, die vor Bomben, Kriegen, Terror, Folter, Vertreibung oder Hunger fliehen ist unermesslich: Angst um das eigene Leben und das der Kinder, Bombeneinschläge und Terror, Folter, Verfolgung, Vergewaltigung, Menschen, die in nächster Nähe von Minen zerfetzt werden, Massengräber und Leichenberge. Flüchtlingsunterkünfte direkt aus der Hölle. Tod im Mittelmeer.

Wer wegsieht, macht sich mitschuldig

All das wollen wir eigentlich lieber nicht so genau sehen, es weit weg halten. Wir sind zu beschäftigt und Flucht und Vertreibung sehen wir gerne als die Probleme anderer.
80 Millionen Menschen, 34 Millionen Kinder und Jugendliche.
Es könnte ich sein und du und fast alle, die wir kennen. Die Kinder aus der Grundschule nebenan, die Alten im Pflegeheim am Rande der Stadt.
Wer das Recht auf Schutz und Asyl infrage stellt und verwehren will, verweigert Humanität, Nächstenliebe und die Werte unserer Demokratie.
Wer das Recht auf Schutz und Asyl infrage stellt, erkennt den betroffenen Menschen das Recht auf Leben und Frieden ab.
Wer das Recht auf Schutz und Asyl und Frage stellt, sollte es denen, die traumatisiert sind und deren Kinder in ihren Armen starben ins Gesicht sagen können: sorry, aber du bedrohst meine Comfort-Zone.

Die Entmenschlichung Geflüchteter macht uns selbst zu Unmenschen

Flucht ist unser Problem als Menschen und vollkommen zurecht ist es unser Problem nach der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen.

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