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Fachgespräch: Kommunale Pflege und Quartiersentwicklung

Im Lauf des Lebens ändern sich Bedürfnisse und mit denen auch die Ansprüche, die wir an unsere Umgebung stellen. Mit zunehmendem Alter oder Beeinträchtigungen werden Dinge, die sonst vielleicht praktisch und ganz nett gewesen wären, entscheidend für die Nutzung des öffentlichen Raumes.

Dabei macht jede Form der Beeinträchtigung bestimmte Unterstützung im öffentlichen Raum vollkommen unabdingbar: Sehbehinderte Personen zum Beispiel brauchen zusätzlich zu den sicheren und ebenen Gehwegen akustische Signale der Verkehrszeichen. Mobilitätseingeschränkte Personen halten hohe Bordsteinkanten vom Stadtbummel ab und wem die Energie fehlt, freut sich über ausreichend Sitzgelegenheiten. So wie sich junge Familien eher in den Park trauen, wenn es dort Wickelgelegenheiten oder Toiletten für die Kleinen gibt, beruhigt deren barrierefreies Vorhandensein Senior*innen naturgemäß gleichermaßen.

Quartiere für Alle bedeutet, den öffentlichen Raum für Personen jeden Alters, mit und ohne Behinderungen, erlebbar und lebbar zu gestalten. Niemand soll aufgrund individueller Lebensphasen von der Belebung der Öffentlichkeit ins Private verbannt werden. Die Rückkehr aus den eigenen vier Wänden in die Quartiere braucht manchmal auch Beratung, Unterstützung oder Pflege und zwar für Betroffene und Angehörige gleichermaßen.

Welche Konzepte haben wir und was können wir über Quartiersentwicklung vom Vorbild Wien lernen? Darüber habe ich am 22. März 2021 mit Birgit Meinhard-Schiebel gesprochen, Präsidentin Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger in Österreich.

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