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Fachgespräch: Ein Netz, das trägt: Pflege allein zu Haus?

Die demographische Entwicklung zeigt den steigenden Bedarf an Unterstützung, Betreuung und Pflege. Weit über 70% aller pflegebedürftigen Personen werden heute von An- oder Zugehörigen zu Hause betreut, mehr als die Hälfte davon leisten alles, was nötig ist, ohne externe Hilfe wie zum Beispiel Pflegedienste, Tagespflege oder Verhinderungspflege. Betreuende Personen sind dabei ganz überwiegend Frauen, die ihre Erwerbsarbeit hinten anstellen und damit in die Armutsfalles geraten.
Betreuende Angehörige stellen den größten Pflegedienst und werden dennoch zu wenig gehört und selten gesehen. Welche Unterstützungsstrukturen brauchen sie und wie ermächtigen Sie sich gegenseitig? Was kann Selbsthilfe hier für pflegende Angehörige leisten? Wo hat sie Grenzen? Was unterscheidet die Selbsthilfe von anderen Beratungs- und Unterstützungsangeboten? Wo und wie bekommt man Informationen, um selbst eine Selbsthilfegruppe zu gründen?

Darüber habe ich mit Ute Köller vom Selbsthilfezentrum München und Frau Seidel gesprochen, die seit 2009 eine eigene Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige leitet. Das Selbsthilfezentrum München (SHZ) ist seit über 30 Jahren die zentrale Anlaufstelle für Selbsthilfe und Selbstorganisation in und um München.

Der Link zum Webinar vom 14. April 2021 kommt hier demnächst.

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