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Die Jugend ist politisch!

Von der Lust auf Europa

In den nächsten Wochen werde ich immer mal wieder mit denen über Europas Zukunft sprechen, die mit der Zukunft am meisten am Hut haben: mit Schülerinnen und Schülern.
Dabei besuche ich z.B. Rahmen des Sozialkundeunterrichts Klassen oder Jahrgangsstufen aller Schulformen des Stimmkreises.
Immer wieder bin ich dabei von der Energie der jungen Leute vollkommen elektrisiert. Hier rückt eine Generation nach, die Lust auf die Zukunft hat und die gestalten will. Ich treffe auf Jugendliche, denen die europäische Idee in die Wiege gelegt wurde und für die Kleinstaaterei kein Thema ist. Große Herausforderungen brauchen starke Gemeinschaften.

Kritisch hinterfragt

Ob zur Sozialpolitik oder zum Flächenfraß: die Jugendlichen haben Meinungen. Sie sind informiert und interessiert und bereit, für ihre Ansichten einzustehen. Dabei sind sie durchaus auch streitbar und wissen gleichzeitig, dass Politik immer das Ringen um Kompromisse ist.
Kompromisslos werden sie, zu Recht, wenn es um existenzielle Zukunftsfragen geht: die Fridays for Future Bewegung hat auch in diesem Stimmkreis eine breite Basis. Das ist großartig!
Gesellschaftliche Verantwortung ist in den Schulen und Klassenzimmern kein Fremdwort!

Sie sollten die Wahl haben

Eines ist mir bei den bisherigen Besuchen wieder ganz klar geworden: unsere Jugend sollte die Wahl haben. Kommunal, auf Landes- und Bundesebene und für Europa sollten die Stimmen der jungen Menschen Gewicht bekommen. Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen und müssen politische Entscheidungen treffen, die sich naturgemäß auf die heranwachsende Generation auswirken werden. Nie war unser aller Zukunft und der Erhalt unserer Lebensgrundlagen derart bedroht und selten saß uns die Zeit so im Nacken wie heute.
Wir dürfen den jungen, entschlossenen und kritischen Teil der Gesellschaft nicht länger ausschließen:
Wahlalter runter, Wahlrecht ab 16!

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