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Der Apfel von nebenan oder: das ist doch absurd!

Manchmal ist das Leben da absurd, wo es doch eigentlich so einfach sein könnte.

Regionale und saisonale Lebensmittel, am besten in bio Qualität, sind für viele Menschen nicht erschwinglich. Der Apfel von nebenan ist teurer als das weitgereiste Importobst. Wie kann das sein?
Heimische Bauern, mit und ohne Bio-Siegel, unterliegen strengen Kontrollen und bezahlen ihre Mitarbeiter*innen fair.
Dasselbe Produkt, um den Globus gejagt, mit Giften überversorgt und unter oft unwürdigen Bedingungen produziert, kostet einen Bruchteil und ist das ganze Jahr über verfügbar.
Das schadet den Menschen vor Ort, zerstört ihre Lebensgrundlagen und macht sie im schlimmsten Fall krank.

Hier wird gespart: an den Menschen, an der Umwelt und letztlich auch an uns.

Das schadet ganz konkret hier: wir essen schlechter und die heimischen Bauern bleiben auf den Produkten sitzen, die dann wieder um den Globus gejagt werden, oder in der Biogasanlage enden.

Regional, saisonal und am Liebsten bio: von hier, auch für dich! Das muss doch das Ziel sein.

Das schont Ressourcen, hält die Transportwege kurz und ist ganz unmittelbarer Umweltschutz. Dabei kann und darf die Politik nicht alle Verantwortung auf die Verbraucher*innen abwälzen. Abstimmen mit dem Kassenzettel geht nur, wenn ich die Rechnung auch tragen kann. Das kostet Geld, Zeit und Energie. Davon haben viel zu viele Menschen viel zu wenig. Es ist an uns, den Politiker*innen, hier vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen.

Wir brauchen vernünftige gesetzliche Rahmenbedingungen: das ist es, was Politik tun sollte.

Wir als Verbraucher*innen dürfen uns allerdings schon noch fragen, ob es denn alles immer geben muss.

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