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8. Mai: Gedenken und Auftrag

Am 8. Mai feiern wir die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des 2. Weltkrieges. Am 8. Mai gedenken wir Millionen ermordeter Menschen, getötet in den Konzentrationslagern, umgekommen in diesem grausamen Krieg. Der 8. Mai ist der Tag, an dem wir das Versprechen „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“ Jahr für Jahr erneuern.

Gleichzeitig feiern wir am 8. Mai auch einen besonderen Geburtstag: den von Henry Dunant, dem Begründer des Roten Kreuzes und einem Vater der Genfer Konvention.
Als medizinische Hilfsorganisation hat das Internationale Rote Kreuz auch während des Zweiten Weltkrieges viel Leid gemindert. Das Schwedische Rote Kreuz rettete kurz vor Kriegsende 15.000 Menschen aus Konzentrationslagern. Das Deutsche Rote Kreuz wurde von den Nationalsozialisten vereinnahmt und verkam vom allgemeinen Wohlfahrtsverband zur Sanitätstruppe: 800.000 Menschen setzte das Deutsche Rote Kreuz als Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen und Helfer*innen ein.
Nach dem Krieg wurde das Deutsche Rote Kreuz von den Siegermächten aufgelöst, 1950 gründete es sich neu.

Das Bayerische Rote Kreuz ist aus der Notfallmedizin, dem Katastrophenschutz und der gesundheitlichen Versorgung auch und gerade heute nicht wegzudenken. Der pandemischen Lage wird auch mit Hilfe des Roten Kreuzes begegnet.

Die sieben internationalen Grundsätze des Roten Kreuzes schließen den Kreis des Gedenk- und Feiertages:

Menschlichkeit – Unparteilichkeit – Neutralität – Unabhängigkeit – Freiwilligkeit – Einheit und Universalität.

Seit meiner Jugend bin ich überzeugtes und engagiertes Mitglied des Roten Kreuzes.
Der 8. Mai ist ein besonderer Tag für mich. In doppelter Hinsicht. Die Lehren und die Versprechen meines 8. Mais bedingen und ergänzen sich.

 

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