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10 Jahre nach dem letzten GAU: Der Kampf um Windmühlen

Seit den 1970er Jahren mahnt in Deutschland die Anti-Atomkraftbewegung. Als 1986 das passierte, was der Bewegung als Hysterie attestiert wurde, gab es seitens der Befürworter ein bedauerndes Achselzucken und ein „Weiter so!“. 25 Jahre nach Tschernobyl flog uns Fukushima um die Ohren. Wieder wächst eine Generation mit der Angst vor tödlicher Strahlung auf. Aus dem bedauernden Achselzucken wurde ein zaghaftes „Wir könnten ja mal“ und der überfällige Ausstieg aus der Atomenergie wurde beschlossen.
10 Jahre nach Fukushima diskutieren wir immer noch über Geschmacksfragen oder die „spirituelle Integrität“ von Sakralbauten.
Die Bayerische Staatsregierung fürchtet sich mehr vor dem Schreckgespenst der „Verspargelung“ der Landschaft als vor den Folgen nuklearer Katastrophen. Eine Windkraftanlage in hügeliger Landschaft empört mehr als austretendes Reaktorkühlwasser.
De 10-H-Regel muss weg. Das sind wir denen schuldig, die durch die Atomenergie bereits ihr Leben und ihre Lebensgrundlagen verloren haben und vor allem denen, die auch morgen beides noch vorfinden wollen.

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